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23.05.06 15:39 Alter: 12 yrs
Von: Elmar Jung

21. Mai 2006

Gute Stimmung beim 25. Volksradfahren


Volksradfahren in Friedrichsdorf, das aus dem ?Anturnen?, dem Start der Turnsaison im Mai, hervorgegangen war, ist zu einer beliebten Veranstaltung geworden. Alljährlich richtet der TV Seulberg Radtouren für Jedermann aus, getragen von allen Abteilungen des Vereins. Kennzeichnend ist, dass die Radtouren von einem   Nicht-Radsport-Verein organisiert werden, im Gegensatz zu Touristikfahrten der Radsportvereine immer wieder eine andere Streckenführung auf vier Routen anbieten und das zu günstigen Anmeldegebühren.

In diesem Jahr fand das 25. Volksradfahren statt. Fahrrad-Freunde jeden Alters waren wieder dabei, diesmal im Alter von vier bis zu 83 Jahren, den zweijährigen auf dem Kindersitz bei der Fahrt durch den Hardtwald kann ich auch erwähnen.

Anlässlich dieses Jubiläums erhielten wiederum alle Teilnehmer Medaillen. Sie zeigen auf der Rückseite die eigene Hardtwaldhalle des TV Seulberg, anzusehen als ein Zeichen für sukzessives Wachstum und Kontinuität in der Vereins-Entwicklung. Auf die Größe des Vereins und das breite Sportprogramm wies der Repräsentant der Stadt Friedrichsdorf, Norbert Fischer, der erste Vertreter des Stadtverordnetenvorstehers, in einer kurzen Ansprache hin.

Die lockere und entspannte Stimmung beim diesjährigen Volksradfahren resultierte nicht nur aus Gedanken an das stolze Jubiläum, sondern auch aus den relativ günstigen Wetterbedingungen mit nicht zu kühlen Temperaturen und ohne Regenschirm in der Hand. Am Sonntag, den 21.05.06,  mit dem ersten Start ab 7 Uhr wehten leichte Westwinde, die die Regenböen des Samstags wohl einfach weggeblasen hatten.

Für die Radfahrer waren sie allerdings als Gegenwinde auf dem zweiten Teil der 40 km-Strecke zu spüren, von Friedberg Richtung Start zurück. Überhaupt ist diese zweite Etappe von Niddatal-Assenheim, dem Kontrollpunkt, über Feldwege nach Friedrichsdorf nicht zu unterschätzen. Kann der Gegenwind sich auch noch ab und an zu einem Seitenwind drehen . Aber vorher waren ja die sieben km an der Nidda von Okarben über Ilbenstadt nach Assenheim angenehmer zu fahren.

Immerhin (oder lediglich) 46 Fahrer hatten sich am frühen Morgen für die 40 - und 60 km-Strecken gemeldet, die bis auf eine zusätzliche 20 km-Schleife (60 km- Strecke) gemeinsam verläuft. Für die 60 km-Strecke (12 Fahrer) ging es an der schmaler werdenden Nidda weiter nach Nieder-Florstadt und über fast autofreie Landstraßen zurück - zur Kontrollstelle Assenheim, wo in die Startkarte ein zweiter Stempel-Abdruck kam.

Demgegenüber erreichten die 7 km-Fahrer relativ schnell  durch den Hardtwald das Ziel ? eine gute Startmöglichkeit für den Nachwuchs, das Radfahren zu testen. Aber nur 33 Personen nutzten dieses Angebot; bevorzugen immer mehr längere Strecken ?

Besonders beliebt war wiederum die 20 km-Route, die diesmal die über 140 Fahrer aller Altersklassen Richtung Lochmühle um den Bornberg zum Waldkrankenhaus Köppern führte und dann über Köppern und Burgholzhausen zum Ziel. Die Fahrer hatten nahe der Unterführung der Autobahn zwischen Rodheim und Köpperner Tal Gelegenheit, einen Blick auf die Baufortschritte der Entlastungsstrasse parallel zur A 5 zu werfen: Es geht dort voran.

Auf dieser markierten Strecke ging manchmal der Blick hinauf zu den Wolken. Hatte der Samstagsregen doch an manchen Stellen dafür gesorgt, dass die Markierung schwieriger zu lesen war.

Kleine Schwierigkeiten wie Wetter, Wind und Anhöhen hinauf und hinunter machen eine Radtour schnell zu einer Leistung. Auch dann, wenn eine Reifenpanne dazwischen kommt, wie sie einen achtjährigen Radler auf seiner 60 km-Tour störte. Gerade rechtzeitig fuhr er an der Hardtwaldhalle ein, als Prämien-Pokale und Gewinne aus der Jubiläums-Tombola verteilt wurden. In der Tombola fanden sich Einkaufsgutscheine von Fahrrad Denfeld, Bad Homburg, und viele brauchbare Artikel für Radfahren und Alltag.

Jüngste und älteste Teilnehmer wurden mit Pokalen geehrt, dabei die seit Jahren bei unserem  Volksradfahren aktive Christel Voigt (83 Jahre) als älteste Teilnehmerin. ?Im nächsten Jahr werde ich nicht mehr dabei sein?, sagt sie; lassen wir uns überraschen!

Bei den 60 km-Fahrern war der Älteste der uns auch seit Jahren bekannte Hans Herzog (Jahrgang 1929).

Für die größte angemeldete Familie waren zwei Familiengruppen hervorzuheben: Holluba, Lüdtke, Schulz sowie Brill, Geyer kamen mit je 9 Personen.

Weitere Teilnehmer: Emanuel Heitefuß (jüngster Junge  über 7 km),   Lena Deckstein (jüngstes Mädchen über 7 km), Pascal Braun (jüngster Teilnehmer über 20 km), Julian Kapfhammer (jüngster Teilnehmer über 40 km), Lothar See (ältester Teilnehmer über 40 km) und Rick Rieck (jüngster Teilnehmer über 60 km)

Die Veranstaltung klang bei Grillspezialitäten und einer Vielfalt von Getränken aus.

Dankbar sind alle Teilnehmer den Sponsoren Fahrrad Denfeld und TaunusSparkasse sowie Dr. Günther Rohn, dem neuen zweiten Vorsitzenden, und allen, die sich an der Organisation dieses Events beteiligt haben.

 


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