Bereits zu Beginn der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts werden in der näheren Umgebung von Seulberg Turnvereine gegründet, so z. B. in Friedrichsdorf, Köppern, Burgholzhausen, Ober-Erlenbach und Gonzenheim. Auch in Seulberg bestand der Wunsch zur Gründung eines Turnvereins. Im Juli 1898 findet das 22. Kreisturnfest des Mittelrheinkreises in Bad Homburg statt. Dieses Fest wird wohl der Anlass zur Gründung des Turnvereins gewesen sein, denn die Jugend aus Seulberg war auch auf diesem Fest. Was sie dort zu sehen bekam an Geräteturnen und Leichtathletik, wird sie bewegt haben, den Turnverein Seulberg zu gründen.

 

1898

Am 28. Juli gründen Seulberger Bürger den Turnverein Seulberg im Gasthaus »Zur Rose« bei Hermann Becker.

1899

Das volkstümliche Turnen wird teils im Wirtsgarten auf dem ?Placken?, teils in der gemeindeeigenen Lehmkaute (unterer Teil der heutigen Wimsbacher Straße) durchgeführt.

Es wird ein Spielmannszug ins Leben gerufen.

1901

Nachdem sich das Vereinslokal als zu klein erweist, wird das Gasthaus ?Homburger Hof« (später Volzenhof) das neue Domizil.

Es wird Turnerkleidung angeschafft: Weiße Hosen und Turnröcke, weiße Leinenkittel und grauer Hut.

Unsere Turner erringen auf Gau-Turnfesten wertvolle Preise.

1903

Gründung einer Damen-Fahnenriege für Festveranstaltungen. Theodor See wird Oberturnwart und übt dieses Amt als Idealist mit besonderer Zähigkeit bis 1946 aus.

1904

Die Gemeindebehörde verkauft den Turnplatz an der Lehmkaute als Bauplatz und stellt uns in unmittelbarer Nahe für unsere Zwecke einen anderen Platz zur Verfügung. Zur Aufbewahrung der Geräte wird eine Bretterhütte aufgestellt.

1905

Unsere Turnriege erringt den 1. Platz beim Gau-Turnfest in Sossenheim.

1907

Es erfolgt eine erneute Verlegung des Turnplatzes, und zwar dieses Mal auf den Schießplatz oberhalb des heutigen Sportplatzes.

1908

Im Sommer nimmt der Turnverein Seulberg am 11. Deutschen Turnfest in Frankfurt am Main teil. 

1909

Der Turnplatz wird vergrößert und eine Hütte für das Geräteturnen erstellt.

1910

Unser Turnverein kann die beachtliche Mitgliederzahl von 73 Erwachsenen und 22 Jugendlichen aufweisen. Philipp Egger wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Es wird beschlossen, eine Vereinsfahne zu kaufen.

1911

In den Vorstandssitzungen werden die Vorbereitungen für die Fahnenweihe getroffen. Ausschüsse werden gebildet, Fahnenfabriken angeschrieben und Muster ausgesucht. Eine Firma aus Bonn macht das Rennen, die Fahne kostet 450 Mark. Im Rahmen eines Turnfestes vom 17. ? 19. Juni findet die Fahnenweihe statt. Noch heute erinnert im Heimatmuseum die vergrößerte Reproduktion eines Fotos an dieses Fest.

1912

Das Gasthaus »Zum Taunus«, das wegen seiner größeren Raumverhältnisse bessere Möglichkeiten zum Geräteturnen bietet und auch für die Durchführung von Veranstaltungen festlicher Art zweckmäßiger ist, wird das neue Vereinslokal.

Die Musterriege des TV Seulberg nimmt an dem Mittelrheinischen Turnfest in Aschaffenburg teil.

1914

Das 9. Gauturnfest vom 25. - 27. Juli in Seulberg rückt in greifbare Nähe. Das Übungsgelände am Schießplatz wird erweitert. Dank der Unterstützung unserer Gemeinde wird ein Waldstück abgeholzt. Das Roden der Wurzelstöcke und die Planierung des Platzes allerdings werden unserem Verein zur Auflage gemacht. Unter selbstlosem Einsatz fast aller Mitglieder werden die Arbeiten noch rechtzeitig zu Ende geführt. Diese Erweiterungsarbeiten bilden den Grundstock zum heutigen Sportplatz. Leider leidet das Fest unter dreitägigem Dauerregen.

1919

Auf dem Schießplatz findet vom 9. bis 11. August das Gau-Turnfest mit einem Festumzug statt. 

1921

Zu Ehren der 15 nicht aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrten Vereinsmitglieder wird eine Gedenktafel angefertigt, die heute einen würdigen Platz in unserer Hardtwaldhalle hat.

Schülerinnen- und Schüler-Abteilungen werden gegründet und von Heinrich Schaller sowie Emil Weinmann geleitet.

1925

Wegen politischer Unruhen geht ein Teil der Spielleute vom Turnverein zum Kyffhäuser Bund.

Am Kreisturnfest in Gießen nehmen zehn unserer Turner mit gutem Ergebnis teil.

1928

In unserem Verein wird Handball gespielt. Wilhelm Deppe und Willi Pape sind als Spieler dabei. Spielleiter ist Willi Kley.

1939

Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges kommt die Turnerei völlig zum Erliegen.

1945

Der Bürgermeister Friedrich Christian Schmidt gründet am 21.Dezember eine Sport- und Kulturgemeinschaft, in der sich unser Verein als eine Abteilung etabliert.

1946

Erst in diesem Jahr werden wieder sportliche Betätigungen von den Besatzungsmächten erlaubt.

1947

Unser Turnbetrieb wird in der Schützenhalle auf dem Schießplatz durchgeführt. Neues Vereinslokal wird das Gasthaus »Zum Deutschen Haus«. Das Handballspiel wird wieder mit einbezogen.

1948

Philipp Hennemann wird vom Amtsgericht als kommissarischer 1. Vorsitzender eingesetzt.

1949

Neue Impulse durch die Mitgliederversammlung am 20. März bewirken einen Wiederaufbau des Turnbetriebes. Geturnt wird in der Scheune »Zum Deutschen Haus«. Trotz großen Raummangels herrscht gute Laune in allen Abteilungen. Unsere karnevalistischen Veranstaltungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Am 22. Oktober wird beschlossen, eine Turnhalle zu bauen. Eine Sammlung von DM 300 bildet den Grundstock. Wenn jedes Mitglied freiwillig jeden Monat 1,- DM spendet, müssen DM 2 000 zusammenkommen.

Am 3. Dezember findet eine Veranstaltung aller Seulberger Vereine statt. Der Erlös kommt dem Kindergarten zugute. Der Turnverein beteiligt sich mit Vorführungen der Turnerinnen und Turner.

1950

Durch Vereinsbeiträge, Spenden und Sammlungen kann das Grundstück in der Neuen Straße (heute Wimsbacher Straße) käuflich erworben werden. Das Ergebnis der Spendenaktion ist so überwältigend, dass man mit dem Gedanken spielt, in Selbsthilfe eine eigene Turnhalle zu bauen. Die treibenden Kräfte sind Philipp Hennemann (1. Vorsitzender) und Heinrich Schaller (Oberturnwart).

1951

Bereits am 20. April erfolgt der erste Spatenstich; die Grundsteinlegung findet am 20. Mai statt. Viele Hände aus unseren Reihen rühren sich, graben, mauern und zementieren. Die Steine für die Außenwände müssen zum Teil noch spät am Abend abgeladen werden. Was niemand für möglich gehalten hat, ist Wirklichkeit geworden. Am 22. September ziehen viele Mitglieder und Seulberger Bürger mit Fackeln und Lampions unter den Klängen des Spielmannzuges der Freiwilligen Feuerwehr in die neue Turnhalle ein, um Richtfest zu feiern.

1952

Auch der Innenausbau wird zu einem großen Teil von unseren Mitgliedern vorgenommen. Unter Mitwirkung des Spielrings, der damals noch Bestandteil unseres Vereins war, wird die neue Turnhalle am 18. und 19. Oktober feierlich eingeweiht.

Der Verein hat 152 Erwachsene und 100 Kinder als Mitglieder. Das Vereinsleben ist in dieser Zeit sehr rege.

1953

Der Spielring macht sich selbstständig und scheidet aus dem Turnverein aus.

1957

Philipp Hennemann legt sein Amt nieder. Neuer Vorsitzender wird Heinrich Schaller. Unsere Vereinswirtin Frieda Falkenstein gibt ihren Auftrag an den Turnverein zurück. Der Verein übernimmt die Bewirtschaftung in eigener Regie.

1958

Im August feiert der TV sein 60-jähriges Bestehen. Auf der Akademischen Feier werden langjährige Mitglieder, unter ihnen auch einige Gründungsmitglieder, für ihre Vereintreue geehrt.

1959

Heftige Diskussionen auf der Hauptversammlung am 21. Februar führen dazu, dass der Spielbetrieb der Handball-Abteilung vorerst ruht und acht Mitglieder den Verein verlassen.

1960

Sonnenwendfeier mit Zeltlager auf dem Turnplatz. Ein Fackelzug führt durch alle Straßen. Danach werden Volkstänze, Gesang und eine Filmvorführung auf einer Großleinwand geboten.

Unter der Leitung von Philipp Herwig wird eine Mandolinengruppe gegründet. Nach Einberufung einiger Mitglieder zur Bundeswehr löst sich die Gruppe 1966 wieder auf.

1962 -1964

An- und Ausbau des Gesellschaftsraumes mit Umkleideraum und Sanitäranlagen.

1967

Auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni wird Heinz Raab, der dem Vorstand bereits seit 1949 in verschiedenen Funktionen angehört, zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1968

Seit der Gründung des TV Seulberg sind nun 70 Jahre ins Land gegangen. Feierlichkeiten hierzu finden im Rahmen der 1200-Jahr-Feier unserer Gemeinde statt. Einen Teil dieser Feierlichkeiten halten wir in unserer Turnhalle ab. Sie ist die größte Halle in der Gemeinde Seulberg.

Die einzelnen Abteilungen werden immer größer; viele Gruppen müssen getrennt werden, zumal noch zusätzlich eine Judo-Abteilung und eine Gruppe Mutter-und-Kind gegründet werden. Sorge bereitet auch die Leichtathletik, weil wir für sie noch keine geeigneten Übungsstunden haben und die Turnhalle sich immer mehr als zu klein erweist. Seitdem die Turnhalle besteht, wird sie zusätzlich auch für das Schulturnen benötigt.

1969

Die Gemeinde Seulberg beginnt an der Landwehrstraße mit dem Bau einer großen Sporthalle.

1971

Wir zeichnen 350 Neuanmeldungen. Wieder werden zwei neue Abteilungen gegründet: Eine Tennis- und eine Karate-Abteilung.

Seit Fertigstellung der Sporthalle besteht für uns eine Ausweichmöglichkeit. Einige Abteilungen können ihre Trainingstunden dort abhalten.

1972

In unserer Halle wird eine Trainingswand für Tennisspieler eingebaut.

1973

Der TV Seulberg besteht in diesem Jahr 75 Jahre. Aus diesem Anlass finden am 18. Mai eine Akademische Feier sowie am 19. Mai ein Schauturnen statt.

Dir Karateabteilung richtet die Hessischen Meisterschaften aus. Die in diesem Jahr gegründete Tanzsport-Abteilung erfreut sich großer Beliebtheit und verzeichnet am Jahresende bereits über 100 Mitglieder.

In Seulberg wird zum ersten Mal Volleyball gespielt.

1976

Da die mit der Rechnungsstellung der Mitgliederbeiträge verbunden Arbeiten nicht mehr manuell erledigt werden können, werden diese Arbeiten von einem Datenverarbeitungs-zentrum übernommen.

Die Karate-Abteilung wird aufgelöst.

1977

Im Sommer des Jahres treten die Montagsturner mit dem Vorschlag an den Vorstand heran, den Anbau zu unterkellern, um dort Duschen, Toiletten und Umkleideräume zu installieren. Investitionen ca. 80.000 DM. Dieser Vorschlag trifft genau in die langjährigen Überlegungen und Bemühungen der Vereinsführung, mehr Sportfläche und bessere sanitäre Anlagen zu schaffen sowie die Halle von Geräten freizuhalten.

Die Durchführung scheitert, da mit diesem erheblichen finanziellen Aufwand keine zusätzliche Sportfläche geschaffen werden kann.

1978

Im Rahmen der Städtepartnerschaft nehmen zahlreiche Jugendliche unseres Turnvereins in Bad Wimsbach an sportlichen Wettkämpfen teil.

1979

Grundsteinlegung für ein Clubhaus der Tennisabteilung.

1980

Auf der Mitgliederversammlung im März wird erneut über einen Anbau der Turnhalle in der Wimsbacherstraße diskutiert. Der Vorstand beziffert die Kosten mit ca. DM 500.000, deren Finanzierung im Höchstfalle, einschließlich der zu erwartenden Zuschüsse von Stadt, Kreis und Land, nur zu 60% gedeckt ist.

1982

Auf der Jahresmitgliederversammlung am 9. März stellen die Montagsturner den Antrag, das vereinseigene Grundstück an der Wimsbacher Straße, auf dem die Turnhalle steht, zu verkaufen. Aus dem Erlös soll eine neue, größere Halle gebaut werden, da die jetzige für den Turnbetrieb nicht mehr ausreicht. Die Halle wurde 1952 für 300 Mitglieder konzipiert; heute hat der Verein über 1000 Mitglieder. Der Antrag wird mit großer Mehrheit aufge-nommen und der Vorstand beauftragt, den Grundstücksverkauf vorzunehmen und mit der Stadt wegen eines Zuschusses Kontakt aufzunehmen.

Noch im gleichen Monat richtet der Vorstand ein Schreiben an den Magistrat der Stadt Friedrichsdorf, begründet ausführlich das Vorhaben und bittet um ein Gespräch mit dem Bürgermeister.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober berichtet der Vorstand über seine Tätigkeiten und nimmt weitere Beschlüsse entgegen. Auf dieser Versammlung kann der Vorstand auch schon einen Käufer, und zwar die MLG, für das Grundstück an der Wimsbacher Straße vorstellen.

Der Verein veranstaltet zum ersten Mal ein Volksradfahren.

1983

Die Stadt Friedrichsdorf gewährt dem Verein einen Zuschuss zum Bau einer neuen Turnhalle in Höhe von 300.000 DM, der in drei Raten zwischen 1983 und 1985 ausgezahlt wird.

In der Versammlung in der alten Turnhalle informiert der Verein die Anlieger über den bevorstehenden Verkauf des Grundstücks und die damit verbundene Bebauung, da zwischenzeitlich bereits Proteste laut geworden sind.

Nach eingehender Abwägung der Vor- und Nachteile der einzelnen Vorschläge über den Standort der neuen Halle (Minigolfplatz, untere Tennisplätze, Sporthallen Parkplatz) entscheiden sich die öffentlichen Gremien für den Bolzplatz hinter der Grundschule. Dieser Platz, mit einer Größe von ca. 1000 qm, wird dem Verein in Erbpacht für die Dauer von 50 Jahren zur Verfügung gestellt. Der TV zahlt hierfür eine Anerkennungsgebühr von jährlich 100 DM.

1984

In einer kleinen Feierstunde am 24. März in Anwesenheit von Bürgermeister Paeleke, einigen Stadtverordneten, dem Vorstand unseres Vereins sowie zahlreichen Mitgliedern erfolgt die Grundsteinlegung. Sie wird von unserem Ehrenvorsitzenden Heinrich Schaller (88 Jahre) vorgenommen, der von 1957 bis 1967 1. Vorsitzender war und mitentscheidend zum Bau der alten Halle in der Wimsbacher Straße beigetragen hat.

Vom 19. bis 21. Oktober erfolgt im Rahmen einer Akademischen Feier, eines Festballes und eines Tages der offenen Tür die Einweihungsfeier der Hardtwaldhalle.

Der Verein verzeichnet inzwischen über 1100 Mitglieder.

1985

Aus der seit 1973 innerhalb der Turnabteilung bestehenden Volleyballgruppe wird die Volleyball Abteilung.

Innerhalb der Turnabteilung wird eine Laufgruppe gegründet.

1986

Die Taekwondo-Gruppe der Judo-Abteilung macht sich selbstständig und gründet eine eigene Abteilung.

1987

Auf der Mitgliederversammlung im März stellen wiederum die Montagsturner den Antrag, die Kapazität der Hardtwaldhalle durch einen 12x18 m großen Anbau zu vergrößern. Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Im Rahmen der 300-Jahr-Feier der Stadt Friedrichdorf beteiligt sich der Turnverein am Festumzug mit einem Wagen unter dem Motto ? Mädchen-Internat von Puttkamer«.

Die Jazztanzgruppe wird zum zweiten Mal Gaumeister.

1988

Der Turnverein Seulberg feiert sein 90-jähriges Bestehen. Eine Turnschau im Juni gibt einen Überblick über das Sportangebot im Verein, ein ?Tag der offenen Tür« ermöglicht Begegnungen mit Sportlern und Interessierten. Die Festschrift ?90 Jahre TV Seulberg? berichtet über die Geschichte und Arbeit des Vereins. Die Vereinsfahne wird restauriert.

Die 1. Tennis-Herrenmannschaft wird Bezirks- und die Damenmannschaft Kreismeister.

1989

Die Tennisabteilung beschließt auf ihrer Jahresversammlung wegen des unzureichenden Platzangebotes, größerer vorhersehbarer Investitionen und besserer Interessenabstimmung aus dem Turnverein auszutreten und dem TC Seulberg beizutreten. Die gesamte Tennisanlage solle vom Tennisclub übernommen werden. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Turnvereins wird der Austritt behandelt und zugesichert.

1990

Auf der Jahreshauptversammlung wird der Austritt der Tennisabteilung zum 1. April bekannt gegeben. Etwa 200 Mitglieder verlassen den Verein.

Die Damen-Volleyballmannschaft steigt in die Verbandsliga auf. Mit dem Turnhallenanbau wird im Sommer begonnen.

Mit Bodo Karpenstein und Rolf Willmanns nehmen zwei Läufer des TV Seulberg am New York-Marathon teil.

Die Jazztanz-Gruppe fusioniert mit der Tanzabteilung zur neuen Abteilung Tanz und Jazzgymnastik unter Leitung von Helga von Daak.

Die 1. Ausgabe der Vereinszeitung »tv-aktuell« erscheint im Dezember.

1991

In diesem Jahr richtet der Verein sein Volksradfahren zum 10. Mal aus.

1992

Heinz Raab, seit 1967 1. Vorsitzender unseres Vereins, erhält den Ehrenbrief des Deutschen Turner-Bundes. Im Januar wird der Hallenanbau nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Damit stehen zusätzliche Räumlichkeiten für die Gymnastik- und Jazztanzgruppe sowie Taekwondo- und Tanzabteilung zur Verfügung.

1994

Nach 27 Jahren gibt Heinz Raab den Vorsitz des Vereins ab. Als Nachfolgerin wird Astrid Cornel gewählt, die seit 1978 die Jazztanzgruppe leitet.

Der Verein hat wieder über 1 000 Mitglieder, davon ca. 400 männliche und 600 weibliche.

Nach fünfjähriger Pause findet wieder ein Sport- und Spielfest unter reger Beteiligung statt.

Bei den deutschen Jugendmeisterschaften wird unsere Taekwondoabteilung zusammen mit dem TC Ingelheim für die beste Schüler- und Jugendarbeit ausgezeichnet.

1995

Die Damen-Volleyballmannschaft steigt in die Kreisliga auf.

Der Lauftreff besteht seit 10 Jahren, und die Marathonwanderung wird zum 10. mal ausgetragen.

1996

Die Taekwondoabteilung besteht seit 10 Jahren unter der Leitung von Helge Fitz. Neben zahlreichen Siegen bei Kup-Turnieren errang die Seulberger TKD-Abteilung fünf Hessenmeisterschaften und die gleiche Anzahl an Vizemeisterschaften.

Das Volksradfahren findet zum 15. Mal statt. Ingrid Mühlenkamp gründete eine Walking-Gruppe.

Die Jazztanzgruppe wird zum ersten Mal Hessenmeister und erreicht im November den 3. Platz bei den deutschen Meisterschaften.

1997

Der sportliche Höhepunkt für die Taekwondo-Abteilung ist in diesem Jahr die deutsche Jugendmeisterschaft von Myriel Troemer.

1998

Mit einem Festkommers am 27. März, einem Bunten Abend einen Tag später und mit zahlreichen Sport-Veranstaltungen, die über das ganze Jahr verteilt sind, begeht der Turnverein sein 100- jähriges Bestehen.

Der Verein ist sportlich sehr erfolgreich. Die Abteilungen Taekwondo, Turnen und Tanzen erringen zusammen 8 Hessenmeister-Titel. Der TV Seulberg ist mit 4 Frauen bei der Abschlussveranstaltung des Deutschen Turnfestes in München dabei.

1999

Die Mitgliederzahl des Vereins ist auf über 1300 angewachsen.

Ab Dezember wird sonntags Break-Dance angeboten.

2000

Seit diesem Jahr hat der TV Seulberg eine eigene Seite im ?World-Wide-Web? des Internets.

Monika Proschmann wird Hessenmeisterin bei der Rhythmischen Sportgymnastik.

Im November nimmt eine Jazztanz-Jugendgruppe am Bundesfinale des DTB-Dance-Cups in Wilhelmshaven teil.

Drei Starter der Taekwondo-Abteilung erringen bei den ?International Norway Open? in Norwegen 5 Medaillen. Außerdem werden 5 Hessenmeister-Titel errungen.

2001

Bei den Hessischen Einzel-Meisterschaften in der Gymnastik sind unsere Teilnehmerinnen sehr erfolgreich. Sie können mehrere Hessentitel erringen.

Im Juni ist die städtische Turnhalle Austragungsort der Röhnradturnschau im Rahmen des 12. Hessischen Landesturnfestes. Der TV Seulberg betreut diese Veranstaltung.

Im Mai wird das Volksradfahren zum 20. Mal ausgetragen.

Angela Köppel holt im Taekwondo Gold bei den Südhessischen Meisterschaften in Bad Soden-Salmünster.

Im September belegt Monika Proschmann beim Bundesfinale für Synchronturnen und Kür in Bensheim den 3. Platz.

2002

Die Lauftreffgruppe des TV Seulberg gewinnt beim 19. Friedrichsdorfer Stadtlauf den Preis für die größte Gruppe. Die Läuferinnen und Läufer nehmen am Benefizlauf ?Schritt für Schritt gegen Mukoviszidose teil.

2003

Im Februar wird ein Bauausschuss für den Anbau eines neuen Geräteraumes gewählt.

Zum ersten Mal hat der TV wieder einen Rückgang der Mitgliederzahlen zu verzeichnen.

Die Taekwondo-Abteilung führt im März ihren 5. Frühjahrslehrgang mit großem Erfolg durch.

Die Walking-Gruppe hat Nordic-Walking ins Programm aufgenommen.

Fabienne Harreus wird bei der Rhythmischen Sportgymnastik sowohl Gau- als auch Hessenmeisterin.

Seit Oktober führt der Lauftreff das Qualitätssiegel des Deutschen Leichtathletikverbandes ?Sehr gut?.

2004

Bei den Gau-Einzelmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik, die in der Hardwaldhalle in Seulberg ausgetragen werden, belegen Anna Bolender, Xenia Hietel und Christina Ulrich erste Plätze. Anna Bolender und Fabienne Harreus schaffen bei den Hessischen Einzelmeisterschaften in Höchst im Odenwald den Sprung auf das oberste Treppchen.

Anfang des Jahres wird der Internetauftritt umgestellt, modernisiert und der Vereinsstruktur angepasst.

Die Damen-B-Mannschaft wird beim Dance-Cup in Münster Hessischer Vizemeister.

Am 26. Juni wird mit einem Sommerfest mit ?Tag der offenen Tür? der neue Geräteraum eingeweiht.

Fünf Läuferinnen und Läufer nehmen am 1. Stiftungslauf der Sporthilfe Hessen, der im Rahmen des Hessentages durchgeführt wird, teil.

Bei der Feldbergfestwanderung ist erstmalig der TV Seulberg der teilnehmerstärkste Verein und gewinnt damit den August-Ravenstein-Pokal.

Im Dezember wird die mitgliederstärkste Abteilung Turnen aufgeteilt. Es werden die neuen Abteilungen Outdoor Fitness (Jogging, Nordic-Walking, Walking) und Fitness und Gesundheit (Aerobic, Gymnastik, Stretching und Yoga) gegründet.

Die Volleyballer beenden die Gaurunde 2003/2004 mit dem zweiten Platz.

2005

Der Turnverein bietet mit der Wassergymnastik im Friedrichsdorfer Freibad ein neues Fitnesstraining an.

Für die Einrichtung einer Geschäftsstelle wird im 1. Stock des Anbaus ein Büro erstellt. Die erste Mitarbeiterin der Geschäftsstelle tritt am 1. Oktober ihre Stelle an.

Im Herbst erscheint zum ersten Mal die neue Vereinszeitung ?Kaleidoskop?.

Der Lauftreff feiert sein 20-jähriges Bestehen und die Marathonwanderung wird zum 20. Mal durchgeführt.

17 Läuferinnen und Läufer nehmen am Messe Frankfurt Marathon teil, zwei Laufmädels starten beim Berlin-Marathon.

Nach 1999 startet die Tanzabteilung einen neuen Versuch mit Break Dance.

2006

Die Tanzabteilung feiert ihr 33-jähriges Bestehen. Die Tanzgruppe ?Bailarinas? werden in Dieburg Hessenmeister beim DTB Dance Cup.

Im Mai hat das Volksradfahren Silberjubiläum.

Die Mädchen der Rhythmischen Sportgymnastik Anna Bolender, Fabienne Harreus und Xenia Hietel werden bei den Mannschaftsmeisterschaften Hessenmeister.

Martina Zeuner siegt beim Friedrichsdorfer Stadtlauf und wird damit Stadtmeisterin.

Anna Bolender gewann die Geräte-Finals mit Ball und Seil beim Deutschland-Cup der Rhythmyschen Sportgymnastik in Sersheim, Fabienne Harreus wurde Dritte in der Gesamtwertung.

Im Dezember kehren Ulrike und ihr Vater Peter Meyer in den TV Seulberg zurück und übernehmen das Training der Mini-Judokas.

Am 31. Dezember führt die Abteilung Outdoor Fitness den ersten Friedrichsdorfer Silvesterlauf durch.

2007

Im Februar wird die Kapazität der Geschäftsstelle durch eine zweite Bürokraft erweitert.

Die Mitgliederversammlung verabschiedet im März eine Neufassung der Vereinssatzung.

Mitte des Jahres löst Hans Jürgen Schopf Hans Rothenbacher in der Leitung der Abteilung Volleyball ab.

Anna Bolender holt Bronze in der Bandübung beim Deutschland-Cup in Simmern und die Tanzgruppe ?Bailarinas? verteidigen erfolgreich ihren Hessenmeistertitel.

Stefi Weber wird beim Friedrichsdorfer Zwiebacklauf Stadtmeisterin über 10 km.

Ende September findet das erste Oktoberfest zusammen mit dem Sport- und Spielfest statt. Es ersetzt das bisherige Sommerfest.

Annegret Spielmann läuft den Hamburg- sowie den Berlin-Marathon und Klaus Höhn bekommt beim ING New York City Marathon Gänsehaut-Feeling.

Im November führt die Abteilung Judo zusammen mit der TSG Köppern die Judo-Stadtmeisterschaften durch.

Zum Ende des Jahres legt die langjährige 1. Vorsitzende Astrid Cornel ihr Amt nieder. Der 2. Vorsitzende Dr. Günther Rohn führt den Verein kommissarisch bis zur nächsten Wahl.

2008

Dr. Günther Rohn wird in der Mitgliederversammlung im März, an der erstmalig über 100 Mitglieder teilnehmen, zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Irene Hotz wird 2. Vorsitzende.

Die Gaumeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik finden wieder in der Hardtwaldhalle statt. Anna Bolender wird Gaumeisterin vor Fabienne Harreus.

Der Turnverein ist 110 Jahre alt. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen fand am 2. August ein Nostalgietreffen bei Kaffee und Kuchen statt.

Die Chronik wurde aus Protokollen von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen, Aufzeichnungen von Mitgliedern, Bildern usw. zusammengestellt.

 

 

 

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